John Romero über die Geschichte von Doom, Solitär und Johnathan Blow über The Witness – DevTalks #02

John Romero über Doom

Im Interview mit dem Magazin Motherboard erzählt Romero über die Entstehung von Doom und wie es dazu kam, dass er an Quake keinen Cent verdient hat.

 

Johnathan Blow redet über die Entstehung von The Witness

Johnathan redet in diesem Interview über die Entstehung von The Witness und auch darüber, wie die Idee dazu Entstand. Die Geschichte dazu geht weit zurück, noch lang bevor er mit Braid bekannt wurde. Daher muss er da etwas weiter ausholen und reißt auch Projekte an, die nie Veröffentlicht wurden.

 

Der Praktikant, der Solitär entwickelte

Einer kleiner aber interessanter Rückblick: Wer entwickelte eigentlich Solitär? Es war ein Praktikant bei Microsoft. Und da Computerspiele damals noch nicht so das große Ding waren, hat man es als Lernprogramm „verkauft“. Um den Umgang mit der Maus zu lernen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eco1848/5201710/Gelangweilter-MicrosoftPraktikant-entwickelte-Kartenspiel-Solitaire

Visual Studio Code für Windows, Linux und Mac

Microsoft hat nun einen Code-Editor mit dem Namen „Visual Studio Code“ veröffentlicht. Der Editor steht für Windows, Mac und Linux -kostenfrei- zur Verfügung. Er wurde vor allem für Web- und Cloud-Anwendungen entwickelt, ist vergleichbar mit Sublime Text und Atom und ist wirklich handlich, wenn man nicht unbedingt eine dicke IDE wie Visual Studio benötigt.

Atom und Sublime Text bieten im direkten Vergleich zwar vielleicht noch den einen oder anderen Vorteil, aber nach meinen ersten Stunden mit VS Code bin ich da doch recht zuversichtlich. Man muss natürlich bedenken, dass das Ganze auch noch in der Preview-Phase ist und nach dem ersten Feedback der Entwickler sicherlich noch viel daran geschraubt wird.

Alles Weitere findet ihr hier: https://code.visualstudio.com/

Visual Studio Community 2013

Microsoft stellt mit Visual Studio Communiy 2013 nun eine VS-Version zur Verfügung, die der Professional-Version gleicht, aber kostenlos ist.

Der größte Vorteil der neuen Version ist wohl die Möglichkeit Erweiterungen installieren zu können. Das war zuvor in den Express-Versionen nicht möglich. So könnt ihr VS mit entsprechenden Erweiterungen zum Beispiel auch für Unity und Apache Cordov benutzen. Was für einige auch interessant sein dürfte ist, dass man dadurch nun auch  Zugriff auf MFC hat, was den Express-Versionen bisher ebenfalls immer verwehrt blieb.

Auch schön: Man braucht nun nur noch eine Visual Studio Version installieren, wenn man für Desktop, Smartphone und Web entwickeln möchte. Die unsinnige Aufteilung in mehrere Versionen ist nun also auch hinfällig.

Hier geht es zum Download: http://www.visualstudio.com/products/visual-studio-community-vs

Adieu XNA

Wir müssen nicht komplett Abschied nehmen, denn es steht ja jedem frei weiterhin XNA zu nutzen. Das es einwandfrei funktioniert beweisen ja auch einige Spiele. Schade ist es dennoch, denn Microsoft hat nun (mehr oder weniger) offiziell bestätigt, dass XNA nicht mehr weiterentwickelt wird.

Es war schon lang abzusehen, in Anbetracht der vergangenen Entwicklungen Richtung Windows und Windows Phone. Man darf es MS aber nicht verübeln. Es gibt gewiss mehrere Gründe, warum sie die Weiterentwicklung einstellen. Einige sind sicherlich nicht so toll, andere allerdings schon. Es ist, wie vieles im Leben, Ansichtssache.

Aber einen Punkt muss man einfach mal hervorheben. Microsoft hat wirklich sehr viel getan, meiner Meinung nach schon etwas zu viel, um Entwickeln viele tolle und einfache Möglichkeiten zu bieten Software zu entwickeln. Damit gingen natürlich auch diverse Einschränkungen einher.
In Folge der momentanen „Vereinheitlichung“ von allen Windows-Systemen durch Windows 8 hat man sich auch für ein einheitliches SDK entschieden.
So haben sie zum Beispiel DirectX bzw. Direct 3D ins Windows SDK integriert, wodurch es nun auf allen Windows 8-Geräten zur Verfügung steht.

Das ist vor allem auch ein Vorteil für Besitzer von entsprechenden Geräten. Entwickler können nun nämlich einfacher ihren Code portieren, da sie nun weder auf C# noch auf XNA angewiesen sind. Denn das stellte für viele Entwickler eine recht große Hürde da.

Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Eigentlich sogar der optimale Schritt um den Marktplatz für alle Entwickler zu öffnen um so der Kundschaft noch mehr Auswahl zu bieten.