Visual Studio Code für Windows, Linux und Mac

Microsoft hat nun einen Code-Editor mit dem Namen „Visual Studio Code“ veröffentlicht. Der Editor steht für Windows, Mac und Linux -kostenfrei- zur Verfügung. Er wurde vor allem für Web- und Cloud-Anwendungen entwickelt, ist vergleichbar mit Sublime Text und Atom und ist wirklich handlich, wenn man nicht unbedingt eine dicke IDE wie Visual Studio benötigt.

Atom und Sublime Text bieten im direkten Vergleich zwar vielleicht noch den einen oder anderen Vorteil, aber nach meinen ersten Stunden mit VS Code bin ich da doch recht zuversichtlich. Man muss natürlich bedenken, dass das Ganze auch noch in der Preview-Phase ist und nach dem ersten Feedback der Entwickler sicherlich noch viel daran geschraubt wird.

Alles Weitere findet ihr hier: https://code.visualstudio.com/

Mit Visual Studio 2013 für Windows XP kompilieren

Neulich habe ich einem Freund ein Programm weitergereicht, das auf seinem Rechner allerdings den Dienst verweigerte. Windows meldete beim Starten nur, dass es „keine zulässige Win32-Anwendung“ ist. Es war allerdings alles korrekt konfiguriert und sollte generell problemlos unter Windows XP laufen.

Nun ja, es lag schlicht daran, dass der Support für Windows XP eingestellt wurde. Auch in Visual Studio. Dann gab es wohl auch einen Patch, der dieses Problem behoben hat und nun ist das Ganze Bestandteil von Visual Studio.

Dazu einfach in die Projekteigenschaften (Projekt->Eigenschaften oder Alt+F7), dort unter dem Punkt „Konfigurationseigenschaften“ beim Menüpunkt „Plattformtoolset“ „Visual Studio 2013 – Windows XP“ auswählen. Nun läuft das Programm bei Bedarf auch unter Windows XP, sofern keine Windows 7/8-Spezifischen Funktionen genutzt werden.

Projekteigenschaften

XNA Alternativen

Microsoft hat die Weiterentwicklung von XNA eingestellt und viele fragen sich, wie es denn nun weitergeht. Im Grunde ist das ja (wie im letzten Beitrag schon erwähnt) nicht so tragisch. Man kann XNA einfach weiterhin benutzen. Ohne Einschränkungen.

Wer dann aber doch lieber in Erwägung zieht ein anderes Framework zu benutzen, für den habe ich zwei Empfehlungen parat.

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Adieu XNA

Wir müssen nicht komplett Abschied nehmen, denn es steht ja jedem frei weiterhin XNA zu nutzen. Das es einwandfrei funktioniert beweisen ja auch einige Spiele. Schade ist es dennoch, denn Microsoft hat nun (mehr oder weniger) offiziell bestätigt, dass XNA nicht mehr weiterentwickelt wird.

Es war schon lang abzusehen, in Anbetracht der vergangenen Entwicklungen Richtung Windows und Windows Phone. Man darf es MS aber nicht verübeln. Es gibt gewiss mehrere Gründe, warum sie die Weiterentwicklung einstellen. Einige sind sicherlich nicht so toll, andere allerdings schon. Es ist, wie vieles im Leben, Ansichtssache.

Aber einen Punkt muss man einfach mal hervorheben. Microsoft hat wirklich sehr viel getan, meiner Meinung nach schon etwas zu viel, um Entwickeln viele tolle und einfache Möglichkeiten zu bieten Software zu entwickeln. Damit gingen natürlich auch diverse Einschränkungen einher.
In Folge der momentanen „Vereinheitlichung“ von allen Windows-Systemen durch Windows 8 hat man sich auch für ein einheitliches SDK entschieden.
So haben sie zum Beispiel DirectX bzw. Direct 3D ins Windows SDK integriert, wodurch es nun auf allen Windows 8-Geräten zur Verfügung steht.

Das ist vor allem auch ein Vorteil für Besitzer von entsprechenden Geräten. Entwickler können nun nämlich einfacher ihren Code portieren, da sie nun weder auf C# noch auf XNA angewiesen sind. Denn das stellte für viele Entwickler eine recht große Hürde da.

Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Eigentlich sogar der optimale Schritt um den Marktplatz für alle Entwickler zu öffnen um so der Kundschaft noch mehr Auswahl zu bieten.